Papiermaschine
© Irina Maslennikova
Florian Pohlmann vor seinem Masterobjekt - die Papiermaschine der Patentpapierfabrik Hohenofen
Tagung
© Irina Maslennikova
Fachtag Industriekultur in der Papierfabrik Hohenofen – Vortrag zur Objektgeschichte
Probennahme
© Florian Pohlmann
Dokumentation - Detailfoto einer Beschichtungsprobenentnahme
Zerspanung
© Florian Pohlmann
Ausspindeln eines Bronzegleitlagers einer historischen Bohrmaschinenpinole [Bj. 1928]
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Shadow

Freiberuflicher Restaurator, M.A.
für industrielles Kulturgut, Metallobjekte und die Baudenkmalpflege


Weitere Qualifikationen
Museum Plus, Datenbankarbeit
Zerspanende Metallverarbeitung Schmiedetechniken
Mechanische Komponenten

Asbestsachkunde gemäß TRGS 519, Anlage 4


Kontakt
Telefon: +49 0151 614 148 60
E-Mail: info@pohlmann-restaurierung.de oder f.pohlmann@indukon.eu
Website: pohlmann-restaurierung.de


MitgIiedschaften
VDR – Verband der Restauratoren e.V.


Werdegang

Meinen Weg in die wissenschaftlich-fundierte Restaurierung fand ich über ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege. In einem Schmiede- und Restaurierungsbetrieb erlernte ich die Grundzüge der Metallverarbeitung und den Umgang mit historisch-authentischen Objekten.

Während meines Studiums der Metallrestaurierung an der FH Potsdam blieb das Interesse am Schmieden und die allgemeine Metallverarbeitung bestehen, sodass ich im Praxissemester (Deutsches Bergbaumuseum, Bochum und Atelier Kühn, Berlin) und später durch weitere Zusammenarbeit mit dem Atelier Kühn meine Grundkenntnisse vertiefen konnte. Bereits während des Studiums bot sich mir die Möglichkeit eine alte Dorfschmiede für autodidaktische Arbeit zu nutzen, sodass die wissenschaftliche Hochschulausbildung durchgehend von handwerklicher Grundlagenausbildung begleitet wurde. Das Bachelorstudium schloss ich mit der Konzeptentwicklung für die Zink Großplastik „Adler vom Felsentor“ im Park von Sanssouci ab, welche seit 2020 durch Dritte umgesetzt wird.

Praktische Erfahrungen sammelte ich nach dem Bachelorstudium als projektleitender Restaurator im Atelier „Die Schmiede GmbH“ in Duisburg. Schwerpunkt meiner Arbeit waren die Durchführung und Leitung von Restaurierungsprojekten an technischen und Metallobjekten (u.a. Restaurierung des Schienenbus VT50 im LWL Industriemuseum Hattingen oder die Restaurierung und Ergänzung von zwei Burgtorportalen der Burg Altena). Ebenso setzte ich mich intensiv mit der Restaurierung von Buntmetallplastiken und Skulpturen (u.a. Hackländer: „Knabe mit Fisch“, GruGa Essen; Nietsch: „Mann im Sturm“, Rathaus Gelsenkirchen) und den damit verbundenen Buntmetall Löt-, Schweiß- und Patinierarbeiten auseinander.

Mit dem Masterstudium der Konservierung und Restaurierung (Modernen Materialien und Industrielles Kulturgut) an der HTW Berlin wuchs das Interesse an Themen der Konzeptentwicklung und Restaurierungsethik auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung technischer Objekte. Infolge dessen schloss ich das Studium mit der Masterarbeit „Die Papiermaschine PM2 im Werk Hohenofen: Dokumentation des Bestandes, kulturelle Bedeutung und Konzept der authentischen Erhaltung“ ab. Seit 2018 bin ich in eigenem Atelier als freiberuflicher Restaurator tätig, wobei eine meiner Schwerpunkte auf Ergänzungen und Repliken mechanischer Bauteile – besonders aber nicht nur im Bereich der historischen Werkzeugmaschinen – liegt


Vorträge

2015 – „Evaluierung von Materialien für die exemplarische Konservierung und Ergänzung eines Torsionsstempels […]“. Tagung, Arbeitsgemeinschaft Korrosion, Deutsches Bergbaumuseum zu Bochum.

2016 – „Der Adler vom Felsentor im Park von Sanssouci – eine Treibarbeit aus Zinkblech von 1849“. Tagung: Neues vom Altmetall, Fachhochschule Potsdam

2020 – „Die Papiermaschine PM 2“. Fachtag Industriekultur, Papierfabrik Hohenofen/Hohenofen-Sieversdorf.


Lehre und Seminare

seit 2015 Workshops und Seminare im Bereich historischer Schmiedetechniken und Metallrestaurierungsverfahren für die Jugendbauhütten

https://www.denkmalschutz.de/presse/archiv/artikel/arbeiten-am-pfarrhaus-zerpenschleuse.html

© Eva Laabs
Florian Pohlmann vor der Zinkgußplastik „Adler vom Felsentor“
 
© Florian Pohlman
Loses Schlangeteil – Adler vom Felsentor
© Florian Pohlmann
Bohrhammer im Deutschen Bergbaumuseum zu Bochum – Objekt nach der Restaurierung
© Florian Pohlmann Tor Arndtstraße 1, Adlershof vor der Montage
© Florian Pohlmann Tor Arndtstraße, Adlershof – Vergleich Vorher / Nachher des Schließblechs
© Florian Pohlmann
Fräsen von Schmiernuten in Maschinenführungen
© Florian Pohlmann
Nachdrehen eines Morsekonus an einer historischen Bohrmaschinenspindel [Bj. 1928]